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Buddhas Lehre – Theravada Buddhismus

Erst 256 Jahre nach Buddhas Tod nahm der Kaiser Ashoka, welcher über den indischen Kontinent herrschte, die buddhistische Lehre an und verbreitete sie. Doch erst 400 Jahre später wurden die mündlich überlieferten Regeln schriftlich auf Palmblättern in der Pali-Schrift niedergeschrieben. Bereits während der ersten 300 Jahre spaltete sich der Buddhismus in die sogenannten 18 Schulen. Der hier in Thailand praktizierte Theravada-Buddhismus gilt als Überlieferer der alten Schule und ist der konservativen Hinayana-Lehre vom “kleinen Fahrzeug“ zugehörig. Obwohl in Thailand die Freiheit der Religionsausübung garantiert wird, ist der Buddhismus eine Art Staatsreligion, denn 85% der Bevölkerung bekennen sich zum Buddhismus. Er wurde von Beginn an von den Königen gefördert, so daß auch heute noch eine enge Verbindung zwischen Staat und der Sangha (= Mönchsgemeinde) besteht. Der thailändische König ernennt das religöse Oberhaupt des Landes und auch bei großen religiösen Festen spielt der König eine wichtige Rolle.

Doch was besagt nun BUDDHAS LEHRE und wer ist BUDDHA eigentlich? – Die Tempelbesucher verrichten kein Gebet, wenn sie vor den goldenen Buddha-Statuen ihre Handflächen aneinanderlegen und sich verneigen, sondern zeugen ihrem großem Lehrer BUDDHA Verehrung und Achtung – doch keineswegs in Form einer Gottesanbetung, denn er ist eine historische, als Person erloschene, nicht mehr ansprechbare Gestalt. Buddha ist der Offenbarer des Gesetzes, nach welchem sich Wiedergeburt und Erlösung vollziehen. Er hat den Weg gewiesen, auf welchem jeder Mensch für immer die Befreiung vom Leiden auf dieser Erde erreichen kann. So erreicht man die Überwindung des menschlichen Leidens weder durch Selbstkasteiung noch durch ein ausschweifendes Leben, sondern auf dem „mittleren Weg" durch den Edlen Achtfältigen Pfad mit 8 Regeln, welcher besagt: Unsere Welt verändert sich stetig, nichts ist von langer Dauer, deshalb gibt es keine unveränderlichen Dinge – aus Altem entspringt ständig etwas Neues und durch den Tod ergibt sich die Möglichkeit der Wiedergeburt. Die Menschen sind ein Produkt ihrer Umwelt, sie sind durch individuelle Erfahrungen und Handlungen geprägt – genug Gründe, um die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit nicht dem Zufall zu überlassen, sondern in die eigenen Hände zu nehmen. Das Ziel des geistigen Reifeprozesses im Buddhismus liegt irgendwo im Nirwana (= im Nichts). Diesem Ziel nähert man sich durch ständiges Einüben der bereits erwähnten Regeln:

1. Richtige Erkenntnis – indem man seine geistigen Fähigkeiten nutzt, um die wahren Probleme der menschlichen Existenz zu verstehen.

2. Rechtes Denken – ohne Hass, Zorn, Begierde, Grausamkeit, Stolz.

3. Rechte Rede – bei der man Lügen und eitle Selbstdarstellung meidet.

4. Rechte Tat – Mönche unterliegen strengeren Verhaltensregeln als Laien, welche nicht töten und stehlen, sowie Drogen und sexuelle Ausschweifungen meiden sollten.

5. Rechter Lebenserwerb – man sollte sein Geld verdienen ohne anderen Menschen zu schaden.

6. Rechte Anstrengung – um mit seinem Willen und seiner Selbstbeherrschung eine unheilvolle geistige Verfassung zu überwinden.

7. Rechte Achtsamkeit – um durch Vertiefung und Meditation Selbsterkenntnis zu erlangen.

8. Rechte Konzentration – damit man lernt, sich in Gedanken zu vertiefen ohne abzuschweifen.

Nur mit Einhaltung dieser Regeln nähert man sich dem Nirwana, dem vollendeten Zustand der Ruhe und des Glücks im Leersein, der jenseits der erfahrbaren räumlichen wie zeitlichen Realität liegt – selbst Buddha benötigte 500 Lebenszyklen, um das Nirwana, diese letzte Realität zu erreichen. Doch muß man auch sagen, daß sich das alte Siam diese Lehre zurechtgebogen hat. So hat man eine Schar von Dämonen und Geister gegen Krankheit, Armut, Hinterlist sowie Verkehrsunfälle hereingelassen. Die Lehre Buddhas ist großzügig und stellt für uns im Christentum verwurzelten Europäer ein Buch mit 7x7-Siegeln dar. Sie ist eine Lehre, die ohne einen Gott, ohne Jenseits, ohne Ewigkeit auskommt und deren höchstes Ziel nicht der Himmel, sondern das NIRWANA (= Nichts) ist.

 
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