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Zu Gast in Thailand – Wie Verhalten? – Ein kleiner Wegweiser

Die Thais erwarten in keinster Weise, daß man sich genauso verhält wie sie selbst, so sind sie Farangs (= Ausländern) gegenüber sehr tolerant. Doch sollte man einige grundsätzliche Regeln beherzigen:

Der Kopf ist der "höchste" Körperteil und gilt unter den Thais als heilig sowie als Sitz der Seele. Deshalb sollte man nie den Kopf einer Person, noch nicht einmal den von kleinen Kindern, berühren. Von den Thais würde dies als schwere Mißachtung oder sogar als bewußte Beleidigung der Person aufgefaßt.

Die Füße hingegen stellen den "niedrigsten" Körperteil dar und gelten als unrein. So sollten die Füße/Fußsohlen besonders beim Sitzen nie auf eine andere Person zeigen und in Tempeln nie auf eine Buddha-Statue oder einen Mönch, da dies einer Erniedrigung gleichkommt. Genauso zeugt es beim Betreten eines Hauses (in Tempeln Pflicht) von Anstand, sich die Schuhe vor der Schwelle auszuziehen. Dies hat zuallererst hygienische Gründe. Des weiteren sind die Schuhe, da sie den niedrigsten Körperteil bekleiden, auch in gewisser Weise unrein.

Ebenso gilt das Zeigen mit dem Finger auf eine Person als Beleidigung, da dies in früheren Zeiten die Geste der Herren war, welche auf diese Weise auf Ihre Sklaven zeigten. Stattdessen sollte man kurz mit dem Kopf in Richtung der entsprechenden Person nicken.

Das Anfassen von Personen – außer in einer Mutter-Kind-Beziehung – gilt als unhöflich. Gerade Männer sollten Frauen nicht anfassen, denn schon die leichteste Berührung läßt für Thais auf eine unrespektable Person oder auf ein intimes Verhältnis schließen, was die Frau in eine unangenehme Lage versetzt bzw. sie bloßstellt ("leichtes Mädchen"). Nebenbei gesagt stellt sich der Mann dabei dann selber als "ungehobelter Klotz" dar.

Klagen über Personen, Zustände werden nicht gern gehört, denn Klagen erfüllen selten ihren Zweck. Der Klagende wird eher als schlechter, übelredender Mensch angesehen. Im Gegenteil dazu sind die Thais viel schneller dabei ihrem Gegenüber zu schmeicheln und versuchen ihn mit Süßholzraspelei friedlich und zufrieden zu stimmen sowie sein soziales Leben so reibungslos wie möglich damit zu gestalten.

Die verhaßteste Eigenschaft in Thailand ist der Geiz. Das Aufteilen der Rechnung empfinden die Thais als verabscheuungswürdig kleinkariert. Und wer nicht als ki-niau (= geizig) gelten will, der sollte gelegentlich die Rechnung übernehmen.

Des weiteren sind Trinkgelder in den einfachen Restaurants sowie an den Essensständen und Garküchen nicht üblich, werden aber in den gehobeneren Restaurants erwartet. Man sollte jedoch darauf achten, ob das Restaurant nicht schon automatisch eine "service charge" auf den Preis berechnet, dann sind keine Trinkgelder mehr nötig, dennoch gern gesehen. Ansonsten sind 10% der Gesamtsumme in jedem Falle ausreichend. Bei Taxi- oder Tuk-Tuk-Fahrten werden generell keine Trinkgelder gegeben.

Die Thais legen hohen Wert auf Kleidung, denn danach schätzt man seinen Gegenüber ein. Wenn Sie zu einer Einladung ungepflegt erscheinen, könnte Ihr Gastgeber dies als tiefe Beleidigung ausfassen. Ebenfalls als unstatthaft und als Beleidigung der Religion, wird das Tragen von Strandkleidung sowie sehr freizügiger Kleidung in Tempeln, Moscheen etc. gewertet. Doch nicht nur da sollte auf angemessene, ordentliche Kleidung geachtet werden, genauso auch beim Stadtbummel. Die Kleidung sollte kein Übermaß an Haut zur Schau stellen. So wird das Umherschlendern im Bikini, weitausgeschnittenen Blusen, ohne BH, bloßem Oberkörper (Männer) von den Thais als grob, barbarisch und unästhetisch angesehen, denn kein Thai – Ausnahme: gesellschaftliche Außenseiter, Bargirls, Asoziale – würde sich jemals so in der Öffentlichkeit zeigen.

In Wats (= Tempeln), gegenüber Buddha-Figuren und Mönchen erwarten die Thais ein besonders respektvolles Verhalten. Bot und Vihara eines Tempels betritt man barfuß und Frauen sollten Mönche keinesfalls berühren. So kann auch das Sitzen auf Buddhastatuen, z.B. zum Posieren fürs Foto, zu Gefängnisstrafen führen, da es dann als eine bewußte Verhöhnung der Religion aufgefaßt wird.

Die Königsfamilie genießt ebenfalls höchste Verehrung. Deshalb sollte man auch hier jede abfällige Bemerkung unterlassen – nicht nur, weil man die Thais damit tief verletzen und beleidigen würde, sondern weil auf die Majestätsbeleidigung eine Höchststrafe von 15 Jahren Gefängnis steht.

Wer in Thailand Freunde gewinnen will, sollte lautes Gehabe und Gelächter in der Öffentlichkeit – Restaurant, Bus etc. – unterlassen, andernfalls erntet er nur Mißmut. Denn die Thais lieben sanfte, ruhige Stimmen, die sich nicht aus der Fassung bringen lassen.

Deshalb sollte man Wutanfälle, öffentliche Auseinandersetzungen, Aggressivität völlig unterdrücken, auch wenn man sich im Streitfalle vollkommen im Recht sieht. Herumgeschreie gilt in den Augen von Thais als Ausdruck von bemitleidenswertem Wahnsinn. Im schlimmsten Falle kann ein solches Benehmen sogar zu gefährlichen Situationen führen, da sich die Thais dann in dieser für sie ungewohnten Situation bedroht fühlen. Deshalb benutzen sie die thailändische Methode des "jai yen" (= kühlen Herzens), um solche Situationen zu meistern, welches in jeder Lage überlegen, geduldig und unerschütterlich ruhig bleibt. Seien Sie sich bewußt, daß Sie mit Ruhe, Gelassenheit und einem Lächeln auf dem Lippen Ihr Ziel viel schneller erreichen – auch wenn es einem Europäer oft sehr schwerfällt.

Folgen Sie deshalb auch folgenden Touristentugenden

1. Beginnen Sie Ihre Thailandreise unvoreingenommen und mit dem ehrlichen Wunsch, während des Aufenthaltes auch mehr über das Land heute und seine Menschen zu erfahren.

2. Respektieren Sie die Gefühle der gastgebenden Bevölkerung und bedenken Sie, daß ihr Verhalten ungewollt verletzend wirken kann. Dies ist oft beim Fotografieren der Fall.

3. Gewöhnen Sie sich daran zuzuhören und zu beobachten, anstatt immer nur zu hören und zu sehen.

4. Bleiben Sie ruhig und halten Sie sich vor Augen, daß andere Völker oft andere Zeitbegriffe haben, die aber nicht schlechter sein müssen.

5. Entdecken Sie, wie interessant und vor allem wertvoll es sein kann, eine andere Lebensweise kennenzulernen.

6. Machen Sie sich mit den üblichen Sitten und Gebräuchen vertraut – die Einheimischen helfen Ihnen gerne dabei.

7. Legen Sie die Gewohnheit ab, stets auf alles eine Antwort parat zu haben. Seien Sie derjenige, der fragt und eine Antwort haben möchte.

8. Sie sind lediglich einer von Tausenden von Touristen und haben deshalb keine Sonderstellung!

9. Denken Sie auch daran, daß ein günstiges Schnäppchen beim Einkaufsbummel nur möglich ist, wei die Löhne auch entsprechend niedrig sind.

10. Wenn Sie es in Thailand wie zu Hause haben wollen, dann verschwenden Sie Ihr Geld nicht fürs Reisen, sondern bleiben zu Hause.

11. Reservieren Sie sich täglich etwas Zeit, um Ihre Erlebnisse zu verdauen und dadurch ihr Verständnis zu vertiefen. Es heißt: Das, was Dich bereichert, mag andere vielleicht beraubt oder verletzt haben!

 
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