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Geschichte und Traditionen Phukets

Thailand ist ein Land mit einer reichen Traditon und einer langen Geschichte mit vielen Einflüssen aus Ost wie West. Seit den Königen der frühen Sukhothai Epoche bis heute hat sich Thailand seine eigene charakteristische Erscheinung gegenüber der restlichen Welt aufgebaut und dabei spielt Phuket vom Beginn an eine wichtige Rolle – erst als Zinnlieferant und heute als Zentrum der Tourismusindustrie in Südthailand.

So kann auch Phuket mit einer langen Geschichte aufwarten, welche bis auf 1025 n.Chr. zurückreicht und voll gepackt ist mit Invasionen und Verteidigungskämpfen. Schon aus der damaligen Zeit läβt sich eine Verbindung zum heutigen Namen Phuket herleiten. Phuket wurde in dieser Zeit wegen seiner Pendelform „Tamil manikam“ oder „Kristallberg“ genannt, was soviel wie „Juwel“ bedeutet. Doch der eigentliche Name PHUKET stammt nach heutigen Überlieferungen vom malaiischen Wort „Bukit“ (=Hügel) ab. Während der Herrschaft vom Rama V (1868-1910) erhielt die Insel offiziell den Namen „Bhuket“. 1967 änderte man allerdings die Schreibweise in das uns heute bekannte „Phuket“. Während Thailand’s Ayutthaya Periode (14.-18. Jh) wurden auf der Insel weitreichende Zinnerzvorkommen entdeckt und schon nach kurzer Zeit war der Zinnabbau die wichtigste Einnahmequelle. Doch mit dem Zinn kam auch der Ansturm anderer Nationen – Europäer, Araber, Burmesen – alle wollten am Zinnabbau mitverdienen und besetzten Phuket im Westen und Süden. Um die Ausfuhr des wertvollen Bodenschatzes zu kontrollieren, erklärte man die Zinnvorkommen zum königlichen Monopol. In dieser Zeit versuchte besonders der Erzfeind Burma ganz Thailand zu besetzen. So fand im Jahre 1785 eine der wichtigsten Verteidigungsschlachten in der Geschichte Phukets statt. Die Burmesen hatten bereits Thailands damalige Hauptstadt Ayutthaya erobert und erreichten im Dezember 1785 Phuket. Nur durch den heroischen Einsatz zweier Schwestern - Kunying Jan (die Frau des kurz vorher verstorbenen Gouverneurs) und ihrer Schwester Mook – wurde die Insel nach zweimonatiger burmesischer Belagerung vor der Einnahme bewahrt. Für ihre Heldentat wurden die Schwestern vom König in den Adelsstand erhoben, man errichtete in Amphoe Thalang (in der Inselmitte, auf der Straβe zum Flughafen) ein Heldinnendenkmal und die Schwestern gingen somit als Lokalheldinnen in die Folklore der nsel ein.

Im 19. Jh. kamen immer mehr Chinesen nach Phuket, um in den Zinnminen zu arbeiten, so daβ sich der ethnische Charakter auf der Insel veränderte. Nur an der Küste verblieben hauptsächlich die moslemischen Fischer bis heute. Während der Herrschaft von Rama V wurde Phuket das Verwaltungszentrum einer Gruppe von Zinnminenabbaugebieten – genannt „Monton Phuket“. Im Jahre 1933 wird eine konstitutionelle Monarchie nach dem englischen Vorbild in Thailand ausgerufen und damit die absolute Monarchie beendet. Gleichzeitig wird Phuket zu einer eigenständigen Provinz erklärt. In dieser Zeit florierte der Zinnabbau – erst auf der Insel und später an der Küste. Schon bald waren die Erzvorkommen erschöpft und Phuket’s Wirtschaft war wieder beschränkt auf die Produktion von Kautschuk (Gummi).

Heute ist Phuket die einzigste Insel in Thailand, die Provinzstatus besitzt. Sie ist in drei Distrikte aufgeteilt: Thalang (im Norden), Kathu (im Westen) und Muang (im Süden und Osten). Bis 1972 schenkte man dem Tourismus wegen der anhaltenden Rezession in der Metallindustrie und den reichhaltigen Zinnerzvorkommen und der Gummiproduktion keinerlei Beachtung. Doch im Jahre 1973 beschloβ die thailändische Regierung Phuket touristisch zu vermarkten – als Ziel für Reisende, die nach speziellen und unentdeckten Orten suchen. So begann eine neue Ära in der Geschichte Phukets und schon ein Jahr später strömten mehr und mehr Touristen zu dem „Geheimtipp“ Phuket, der von Jahr zu Jahr populärer wurde – eine neue, ertragreiche Industrie war geboren. Heute besuchen jährlich ca. 5,5 Mio Touristen die Insel. Die ständig wachsenden Touristenzahlen stellen die Insel nun vor ein groβes Problem: Wie kann man den steigenden Besucherzahlen standhalten ohne die Umwelt und somit die Schönheit Phukets zu zerstören, welche die Insel so begehrenswert macht. Heute ist der Tourismus der wichtigste Wirtschaftszweig auf der Insel, welcher Phuket durch den starken Zustrom ausländischer Devisen weitesgehend von der Wirtschafts-Katastrophe 1997/98 im ganzen Land verschont hat.

Weitere wichtige Industriezweige auf Phuket neben dem Tourismus

Kautschuk (Gummi): Die ersten Gummibäume kamen 1903 von Malaysia nach Phuket. Auch heute noch bedecken die weiten Gummiplantagen einen Groβteil der lokalen Landschaft. Doch durch den Boom auf dem Tourismussektor nutzt man mehr und mehr Teile des Landes für anderweitige Zwecke.

Zinn: Die Nachfrage nach Zinn ist in den letzten Jahren merklich zurückgegangen. Mittlerweile wurden auch schon eine Vielzahl der alten, unansehlichen Zinnabbauminen in schöne Hotelanlagen, Yachthäfen, Golfplätze u.v.a.m. umgestaltet.

Kokosnüsse, Ananas, Bananen, Cashewnüsse etc.: Die zahlreichen Produkte aus der Landwirtschaft leisten immer noch einen groβen Beitrag für Phuket’s Wirtschaft. Trotzdem wird immer mehr Ackerland – ob für Reis, Obst... - für den Bau von Häusern, Straβen und anderer Infrastruktur freigegeben.

Fischfang: Immer noch ist das Fischen ein wichtiger Lebensbestandteil für die Menschen, die entlang Phuket’s Küste leben. Während zahlreiche illegale Fischer besonders den kleinen, einfachen Fischern schaden, stehen die groβen Fischereien vor dem Problem der Erschöpfung des Fischbestandes für Handelszwecke durch Überfischung.

 
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