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Die Thailändische Küche

Essen ist eine der schönsten und wichtigsten Beschäftigungen der Thais. Kein Wunder, daß man an jeder Straßenecke oder Strand kleine mobile Garküchen findet. Die Thai-Küche ist sehr schmackhaft, leicht, abwechslungsreich, aber auch sehr gut gewürzt. Auf den ersten Blick hat Sie große Ähnlichkeit mit der Chinesischen Küche, doch erkennt man schnell den großen malaiischen Einfluß, denn vieles wird mit Kokosnußmilch zubereitet, sowie einen indischen Einfluß anhand der Schärfe. Thai-Gerichte stellen eine ausgewogene Zusammenstellung von frischem Gemüse, Knoblauch, Zitronengras, Currygewürzen, Shrimp-Paste, Fischsoße, Tamarinde, Koriander, Kokosmilch, Palmzucker, nicht zu vergessen Chillies in Verbindung mit frischem Fisch, Shrimps, Garnelen, Tintenfisch, Langusten, Muscheln, aber auch Hühnchen- und Schweinefleisch dar. Doch die eigentliche Grundlage einer Mahlzeit ist Reis (khao). Dieser wird gekocht, gebraten oder als Reisnudeln (welche aus Reismehl hergestellt werden) angeboten. Nicht selten umfaßt eine Speisekarte weit über 100 Gerichte, so daß auch Thai-Salate (yam) und Suppen (tom) in unzähligen Varianten angeboten werden. Die bekannteste Suppe ist die ‚Tom Yam Gung’ – eine Shrimpssuppe mit Kokosnußmilch.

Was, Wie, Wo, Wann essen?

Die Thais benutzen kein Messer, sondern essen mit Gabel (links) und Löffel (rechts), wobei man mit der Gabel das Essen auf den Löffel schiebt. Zu Nudelsuppen, welche häufig zum Mittag gegessen werden, benutzt man Stäbchen (chob sticks) sowie einen kurzen Suppenlöffel. Mit Hilfe der Stäbchen schiebt man die Nudeln auf den Löffel.

Da die meisten Frauen arbeiten, ist es üblich, daß die ganze Familie außer Haus ißt. So werden von morgens bis abends leichte Suppen und Snacks gegessen. Die eigentliche Hauptmahlzeit gibt es erst nach Sonnenuntergang und besteht aus mehreren Gängen.

Wer richtig Thai essen möchte, der sollte nie alleine gehen, sondern stets zusammen mit Freunden in einer kleinen Gruppe. Im Restaurant bestellt man dann viele verschiedene Gerichte nach Wahl, welche später gleichzeitig serviert werden, d.h. man ißt Suppen und Salate zu den Hauptgerichten und nicht vorher. Während des Essens kann sich jeder nach Belieben bedienen, sollte aber darauf achten, daß er sich nur soviel auf den eigenen Teller legt, wie er mit den nächsten Happen zu sich nehmen kann.

In Thailand kann man zu jeder Tages- und Nachtzeit etwas zu essen bekommen. Überall – auf Straßen, Plätzen, Märkten – werden Essensstände aufgebaut. Hier bekommt man bereits für wenige Baht eine klare Suppe mit Sojasprossen, Kräutern, Gemüse, Nudeln, Fleisch- oder Fischbällchen serviert, welche meist frisch zubereitet wird. Andere Stände verkaufen Getränke oder frisches Obst. Die Restaurants in den großen Städten und in den Touristenzentren sind meist etwas teurer. Der gängige Preis für ein Thai-Gericht liegt bei 40-60 Baht, in den besseren Restauants bei 80-120 Baht. An den Straßenrestaurants kann man sich bereits für 20 Baht satt essen und im Traveller-Restaurant kostet gebratener Reis mit Ei, Huhn, Schweinefleisch oder Krabben zwischen 25-40 Baht.

Das größte Problem besteht darin, daß die typischen Straßenrestaurants und Bars außerhalb der Touristenzentren meist keine englische Speisekarte besitzen. Doch liegen die noch "rohen" Zutaten wie Fleisch, Fisch, Gemüse in einer Vitrine oder im Kühlschrank, so daß man nur auf die gewünschte Zutat zeigen und die Worte für gebraten (= pad) bzw. gekocht (= plao) hinzufügen muß. Oft stehen auch am Eingang bereits große Töpfe mit fertigen Curries, wo man nur die Deckel heben muß, um seine Auswahl zu treffen. Zwei Dinge sollte man dennnoch beachten: immer vor dem Essen nach dem Preis fragen und diese fertigen Currys sind meist sehr gut gewürzt. Wer nicht scharf essen kann/will, sollte auf das entsprechende Gericht zeigen und fragen: "pet mai?"(= Ist es scharf?). Ist die Antwort: "mai pet", ist es nicht scharf und es kann nichts passieren. Lautet die Antwort aber "pet pet", dann ist Vorsicht geboten, denn es kann eine scharfe Angelegenheit werden.

Im ganzen Land gibt es zudem fantastischen Fisch und anderes Seafood, da nirgendwo (außer im Norden) das Meer weit entfernt ist. Die Palette reicht von Fisch-Curries (scharf bis mild) über frischen Lobster bis zu delikat zubereiteten Krebsen. Doch sollte man beachten, daß frisches Seafood in den Restaurants immer nach Gewicht bezahlt wird – dabei sind die Preise per 100g angegeben. Doch gerade beim Seafood ist Vorsicht geboten, welches keinesfalls immer frisch und ausreichend gekühlt ist.

Des weiteren lieben Thais die kleinen Snacks zwischendurch, welche zahlreich an Straßenständen gegrillt, gebraten, gekocht, süß oder salzig angeboten werden, so z.B. gluai tord – gebratene Bananen, kanom dschiäb – ausgebackene Teigtaschen mit Fleisch oder Krabben gefüllt oder Som Tam – ein scharfer Papayasalat. Jede Region hat ihre eigenen ‚Snacks’.

Als einziges haben es eventuell Vegetarier etwas schwer, denn die Thais essen zu jedem Gericht etwas Fleisch oder Seafood. Nur an buddhistischen Feiertagen verzichtet man auf diese Eiweiße. Trotzdem gibt es bereits einige vegetarische Restaurants, welche sehr preiswert sind – je Gericht 25-40 Baht, die aber meist nur bis mittags geöffnet haben.

Wie alle anderen Provinzen in Thailand besitzt auch Phuket seine Spezialitäten, welche sich in der Art der Zubereitung sowie in den Zutaten unterscheiden. Im Folgenden finden Sie einen kleinen Wegweiser, um auch ein paar typische Inselgerichte zu probieren:

  • Mee Hokkien – Hokkien Nudeln – gebratene gelbe Nudeln
  • Mee Hoon Pah Chang – gebratene Nudeln, welche mit einer gekochten Suppe aus Schweinerippchen gegessen wird
  • Mee Sua – gekochte Nudeln – wird zum Frühstück gegessen
  • Kanom Cheen Phuket – eine Art Spaghetti-Gericht, welches zum Frühstück serviert wird; über die Nudeln schüttet man scharfe Curries und iβt diese dann mit verschiedenen rohem Gemüse (als Salat), gekochtem Ei, Pastete oder Hor Mok (= ein schmackhafter Fischcurryauflauf)
  • Loh Bah – gebratene Schweinefleischwürstchen mit gebratenen Tofu und einer scharfen Soβe
  • Oh Tao – in Mehl gebratene Muscheln, Taro und Eier
  • Nam Choop Phuket – is a Nam Phrik dish, scharf, gemacht aus Curry-Shrimps-Paste, frischen Shrimps, Zwiebeln, Pfeffer, Limonen; wird mit Reis gegessen oder Kamom Cheen und frischem Gemüse
  • Nam Prik Goong Siab – getrocknetes Curry mit getrockneten Shrimps, welches mit frischen Gemüse gegessen wird
  • Tao Saw or Kanom Bia – kleines Gebäck mit verschiedenen Füllungen in einem dünnen Teigmantel
  • Oh Aew – eine Art Gelee, hergestellt aus Bananen gemischt mit Meeresalgenextrakt, serviert mit Eis und Sirup
  • Cashewnüsse – man findet viele der berühmten Cashewnuβbäume auf Phuket und man kann sie in allen möglichen Arten und Geschmacksrichtungen kaufen

Hier nun einige beliebte Gerichte der Thais im ganzen Land:

  • Khao Plao – gekochter, körniger Reis: dient meist als Beilage
  • Khao Pad – gebratener Reis: wird meist mit Huhn (gai) oder Krabben (gung), Cashewnüssen, Ananas, Rosinen, Ei (kai) in einer Ananas serviert
  • Khao Nieo – Klebreis: zu Som Tam (Papayasalat) oder als Dessert mit Kokosmilch und frischer Mango serviert
  • Gueh Tiao – weiße, meist dünne Reisnudeln: meist in süß-sauren Suppen serviert
  • Bah Mie – gelbliche Weizenmehlnudel
  • Pad Thai – beliebtes Gericht aus gebratenen Reisnudeln mit Tofu, Gemüse, Ei, Erdnüssen
  • Kanom Chin – Reisnudeln mit einer Auswahl verschiedener Curries und weiteren Beilagen auf den Tischen: rohes, grünes Gemüse, Ei, Ananas, Trockenfischchen, Gurken, Pickles, Sojasprossen, Mungobohnen
  • Som Tam – scharfer Salat aus unreifen, grob geriebenen Papayas mit getrockneten Shrimps, Erdnüssen, Chillies
  • Yam Nüa – Salat aus eingelegtem Rindfleisch, verschiedenen Salaten, Korianderblättern, Minze, Knoblauch, Chillies und dazu eine sauer-scharfe Soße
  • Kai Tord / Luak – gebratene / gekochte Eier
  • Kai Yad Sai – schmackhaftes Omelette mit Fleisch- oder Gemüsefüllung
  • Gäng Garih – mildes, indisches gelbes Curry mit gekochten Kartoffeln
  • Gäng Masaman – Thaivariante mit Knoblauch, Ingwer, Zitronengras, Koriander, Kardamon, Muskatnuß, -blüte, Zimt, Nelken, Tamarinde, Limonen, Zucker, Kokosmilch und Chillies
  • Gäng Pet Gai – sehr scharfes Hühnerurry
  • Gäng Khiau Wahn – sehr scharfes, grünes Curry, enthält zusätzlich Shrimp-Paste und Chillies
  • Kao Tom – Reissuppe mit Fleisch, z.B. Huhn; wird meist zum Frühstück gegessen
  • Tom Yam – sauer-scharf gewürzte Suppe mit Zitronengras, -blättern, Chillies, Tamarinde u.a. Zutaten; beliebt als tom yam gai (mit Huhn) und tom yam gung (mit Krabben)
  • Pad Pak – gebratene Gemüsepfanne
  • Dim Sum – viele kleine Schälchen mit gedünsteten Leckereien

Gewürze und Früchte

Die Thais würzen ihre Speisen nach der Zubereitung selber nach. Dazu befinden sich auf den Tischen Plastikbehälter mit Zucker, zerstoßenen, getrockneten, roten Chillies, Chillies in Essig und zerstoßene Erdnüsse. Zudem wird die prik nam plah (= salzige Fischsoße) mit Knoblauch, Limonensaft, Palmzucker, Sojasoße und kleingeschnittenen roten und grünen Chillies frisch serviert. Hier einige der meist verwendeten Gewürze:

  • Ta-khrai – Zitronengras: ist Geschmacks- und Aromaspender in Suppen und Curry-Pasten
  • Phak Chi – Koriander: die Blätter werden als Garnitur und die Wurzeln in Curry-Pasten, als Suppengrundlage verwendet
  • Palmzucker – brauner, feuchter Zucker
  • Reisessig – zum Abschmecken vieler Speisen verwendet
  • Kha – Galant = Thai-Ingwer, nicht so scharf: die Wurzeln werden in Curry-Pasten und Suppen verwendet
  • Bai Horapah – thailändisches Basilikum: es gibt es in 3 verschiedenen Arten
  • Krachai – aromatischer Ingwer: Zutat bei Fischcurries oder er wird geschält mit einem Dip gegessen
  • Ma-krut – Kaffirzitronenbaum: die Blätter dienen als Garnierung für Suppen, Curries, Salate; geschält sind sie Teil von Curry-Pasten
  • Kardamon – eine Kapselfrucht mit einem sehr aromatischen Geschmack
  • Phrik Thai – Pfeffer: Zutat bei Fisch- und Wildcurries
  • Gra-tiam – Knoblauch; prik – Chillies; getrocknete Shrimps sowie geröstete Erdnüsse

Wie alle tropischen Länder hat auch Thailand ein breites preiswertes Angebot an exotischen, uns teilweise unbekannten Früchten (phòn la mai) neben den uns bekannten, wie Ananas, Melone, Mango, Papaya, Bananen oder Litchies. Die folgenden sollte man auch probiert haben:

  • Chom-puu – Rosenapfel: glockenförmige, säuerlich grün-rötliche Frucht; April-Juni
  • Du rii-een – Durian auch Stachel-/Stinkfrucht: Königin der Früchte und gilt als Delikatesse; penetranter Geruch; manche sagen sie hat den leichten Geschmack nach Käse; April-August
  • Farang – Guave: grüne, apfelähnliche Frucht, die reif als Obst und grün mit Salz und Zucker gegessen werden kann
  • Gluu-ai – Bananen: auf Märkten werden sie in ca. 20 verschiedenen Größen und Geschmacksrichtungen angeboten
  • Kha-nunn – Jackbaumfrucht: riesige, grün-gelbe Frucht mit runden Stacheln; die festen, gelben, herausgelösten Segmente werden portionsweise auf den Märkten verkauft; Januar-Mai
  • Lakmut – Breiapfel: ovale, kartoffelfarbige Frucht mit birnenähnlichem Geschmack, Feb.-Apr.
  • Lamut – kleine, ovale Frucht; süß-saurer Geschmack; Juli-September
  • Lam jai – Longan: dünne, feste, bräunliche Schale mit weiß, säuerlich-saftigem Fruchtfleisch; kleine, runde Früchte; Juni-August
  • Linchi – Litschipflaumen: als Dessert aus der Konserve beliebt; frisch: April-Juni
  • Makham wan – süße Tamarinde: von Dezember-Februar
  • Ma-la-goo – Papaya: 7-60cm lange Früchte mit viel Vit A und Calcium; beliebt als Papayasalat (som tam)
  • Ma-muang – Mango: man ißt sie grün und säuerlich als Gemüse oder gelb, saftig, süß als Obst
  • Mang-khutt – Mangosteen: 6-7cm große, violett-rote Früchte mit weicher, dicker Schale; enthalten 5-8 weiße, leicht säuerliche Fruchtsegmente; Mai-Oktober
  • Ma-phraao – Kokosnuß: ganzjährig
  • Ngo – Rambutan/Zwillingspflaume: 5cm große, runde, rote, haarige Früchte mit weißem Fruchtfleisch und großem Kern; März-September
  • Sap-bpa-rot – Ananas: Thailand hat große Ananasanbaugebiete – eines der größten und bekanntesten befindet sich in Phuket
  • Sala – Schlangenfrucht: hinter der feinstachligen Schale verbirgt sich ein süß-saures Fruchtfleisch mit Kern
  • Som–o – Pomelo: riesige Grapefruits; das Fruchtfleisch ist manchmal trocken und sauer
  • Dtääng-moo – Wassermelone

Getränke

Neben stillem Leitungswasser (nam), trinken die Thais hauptsächlich Tee (Tscha), Kaffee (Ga-fäe) oder deren gekühlte Varianten Eistee (Tscha jen) bzw. Eiskaffee (oh liang).

Desweiteren mangelt es keinesfalls an kalten, alkoholfreien Getränken, wie den allseits beliebten Softdrinks, Mineralwasser (nam manau), klarer Kokosmilch junger Kokosnüsse (nam maprao), süße Sojabohnenmilch (Vitamilk), H-Milch (nohm sot) – häufig gesüßt oder mit Aromastoffen versehen.

Die lokale Alkohldroge neben dem Bier ist der Mekhong, der Thai-Whisky oder auch Reisschnaps. Er wird zu allen Gelegenheiten getrunken und ist vergleichbar mit unserem Weinbrand. Er sollte allerdings nicht pur, sondern verdünnt mit Sodawasser oder Cola getrunken werden.

 
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