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Die Sprache der Thais

Die thailändische Sprache gehört zur sino-tibetischen Sprachfamilie und ist eine einsilbige Tonsprache (wie Chinesisch), bei der die Wörter unveränderlich sind und komplizierte Vokabeln durch Aneinanderreihung einzelner Worte gebildet werden. Gerade dies stellt für uns Europäer die größte Schwierigkeit dar, denn auf Thai kann ein Wort damit theoretisch fünf verschiedene (teilweise bis zu 7) Bedeutungen haben - je nachdem in welcher Tonlage man das Wort ausspricht. Der Grund warum man die 5 Tonhöhen/Tonlagen - steigend, fallend, hoch, mittel, niedrig - unterscheidet, ergibt sich also aus der Einsilbigkeit der Sprache. Ansonsten würde das Alphabet nur lediglich 420 Wörter umfassen. Hinzu kommt, daß wie auch im Deutschen verschiedene Dialekte in den einzelnen Regionen Thailands existieren. Das Thai wird in vier Hauptdialekte unterteilt: Das Zentral-/Hoch-Thai (passa klaang), das Nord-Thai (pak nüa), das Thai des Nordostens (passa issaan) und das Süd-Thai (pak tai). Die Dialekte unterscheiden sich teilweise enorm voneinander und weisen eine Vielzahl eigener Vokabeln auf, die in den anderen Landesteilen nicht verstanden werden. So sprechen die Nordthailänder das ‚r’ teilweise wie ein ‚l’ aus und in Südthailand werden verschiedene malaiische Dialekte gesprochen. Das Zentral-Thai, welches in Bangkok und Zentralthailand gesprochen wird, gilt als Hochsprache.

Unter dem Einfluß des Buddhismus und des Khmer-Reiches (Angkor) wurden viele Sanskrit- und Paliwörter übernommen, welche man an ihrer Mehrsilbigkeit erkennen kann. In der Praxis erkennen die Thais ein falsch ausgesprochenes Wort meist aus dem Zusammenhang. Allerdings sehen Sie es als Riesenspaß an, einem falsch ausgesprochenen Satz eines Farangs einen witzigen, meist sexuellen Sinn unterzuschieben. Des weiteren ersetzen Zusatzwörter unsere grammatikalischen Formen der Zeit, des Geschlechts sowie Aktiv und Passiv etc, so daß die thailändische Sprache eine enorm einfache – viele sagen: gar keine – Grammatik aufweist.