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Der WAI – Grüßen mit Abstufungen in Thailand

Der Wai – die thailändische Art der Begrüßung – drückt die in der Gesellschaft herrschende Hierachie aus. Denn Eltern, ältere Geschwister sowie Vorgesetzte, begüterte und einflußreiche Personen nehmen z.T. eine geachtetere Stellung ein. Im Zweifel schätzt man einen Menschen nach seiner Kleidung, seinen Manieren und der Sprache ein.

Doch was ist nun eigentlich ein WAI? – Hierzu werden die Handflächen aneinandergelegt und je höher der gesellschaftliche Rang der zu grüßenden Person ist, desto höher werden die Hände zum Gruß erhoben. Dies bedeutet bildlich beschrieben:




  • gegenüber Gleichgestellten: Die Daumen der zusammengelegten Hände befinden sich etwa auf Brusthöhe und der Kopf wird geradegehalten.
  • gegenüber älteren (ausgenommen die eigenen Eltern) und sozial höhergestellten Personen: Handhaltung erfolgt wie oben, aber der Kopf ist respektvoll zu senken.
  • gegenüber Eltern und sehr hohen Persönlichkeiten: Die Haltung der Daumen orientiert sich etwa an der Mundhöhle und der Kopf ist auch hier wieder zu senken.
  • gegenüber Mönchen: Die Daumen der zusammengelegten Handflächen sind bis zur Nasenwurzel zu heben und der Kopf respektvoll zu senken. Eine ganz besondere Form der Begrüßung bzw. der Unterwerfung ist der Kraap. Er stellt eine Art der Niederstreckung vor einem hochverehrtem Mönch dar. Dabei nimmt der Körper eine Hockstellung ein, wobei die Füße von der zu grüßenden Person wegzeigen und die Hände vor dem Kopf an den Boden gelegt werden.
  • gegenüber des Königs: Stellung des Kraap, allerdings werden die Hände vor der Stirn zum Wai zusammengelegt und der Kopf ist so tief wie möglich zu halten.

Nicht nur der Wai auch die dazugehörige Anrede drückt die sozialen hierachischen Abstufungen aus. So gibt es auch hier wieder Abstufungen – acht an der Zahl: Müng, Gä, Eng, Suu, Dtua, Thö, Khun, Than. Während "Müng" eine derbe Beleidigung darstellt, ist "Khun" die allgemein gebräuchliche höfliche Anrede und "Than" benutzt man nur gegenüber hochgestellten Personen, wie den Mönchen.

Doch erwartet kein Thai, daß man das Regelbuch der Begrüßungs- und Anredeformen beherrscht. Wer falsch "wait", erntet ein verständnisvolles Grinsen und jede Menge Sympathien. Doch wer einem Thai die Rechte hinhält und noch mit herzlich gemeinter Kraft zudrückt, der wird diesen "verschrecken".

 
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